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JPOP
JPOP ( Japanese Pop Music) Ist in Deutschland weitgehend von den Medien ignoriert. Die Musikmärkte greifen fast immer auf europäische und amerikanische Musik zurück, dabei hat Asien einen riesigen Musikmarkt mit einem Großanteil in Japan.
Anime Musik findet mittlerweile auch hier zulande immer größer werdenden Beachtung, nur die Musikszene aus Japan wird gänzlich links liegen gelassen.
Wahrscheinlich liegt es daran das kaum jemand japanisch richtig versteht. Auch das Land Japan kommt einem fremd und unbekannt vor. Die japanische Sprache ist aber sehr schön und wohlklingend. Auch die teilweisen sanfte Stücke sind in der Psychologie bekannt für Harmonisierung.
Aber trotz des mangelnden Informationsangebot hierzulande gibt es bereits eine große Anzahl von Fans die, dank des Anime/Manga/Japan Booms in Deutschland sich tiefer mit den Musikrichtungen aus dem Land der aufgehenden Sonne beschäftigen. Die Fangemeinde wächst und fast alle kennen Ayumi Hamasaki, Gackt und Nanase Aikawa.
Nur leider ist es schwierig an JPOP CD`s und dergleichen in Deutschland dranzukommen, obwohl Gackt und Ayumi schon CD`S hier veröffentlicht haben.
Das lässt hoffen auf mehr!!

 

 
Musikrichtungen
Mitte der 90er überkam Japan die Welle der Computer-Musik. Die meisten Lieder stammten aus Europa. Eines der bekanntesten Albums, mit den Namen Eurobeat, wurde sogar auf den japanischen Markt gebracht. Aber auch japanische Komponisten, wie Tetsuya Komuro, nutzten die Klänge der westlichen Musik.

Die japanische traditionelle Musik steht in enger Beziehung zu Dramen, dem Tanz und der Künste. Ihre Entstehung begann vor vielen hundert Jahren und hat sich seid dem immer weiter entwickelt.. Die Texte und die Musik basieren hauptsächlich auf die Geschichte Japans. Die Musik ist in Japan immer noch sehr populär. Gekennzeichnet wird sie durch die Vorherrschaft der Vokal- über die Instrumentalmusik. Und sie werden nur in japanisch gesungen oder auch gesprochen.

Die neue japanische Musik vernachlässigt nicht die Klassischen Formen. Viele Künstler sind aktiv für die moderne Komposition klassischer Musik für die modernen Poprichtungen. Besondere Beachtung erfährt dabei der Koto-, Shakuhachi- und der westliche Stil. Die Musikrichtung im klassischen Stil wurde 1964 geformt durch bedeutende Sänger und Komponisten.

 

 
JPOP
Popmusik ins Japanische übersetzt heißt „Kayoukyoku".

JPOP nahm ihren Anfang nach dem zweiten Weltkrieg und ist geprägt durch westliche Klänge und Musikrichtungen. Durch die amerikanischen Streitkräfte verbreiteten sich japanische Klänge, wie POP und Jazz. Ein erster Hit war "Ringo no Uta" von Namiki Michiko aus dem Jahre 1945.

In den 60er Jahren prägten Bands wie die "Beatles" das Musikgeschehen in Japan. Diese Musikrichtung nannte man "New Music".
Nach und nach nahm man in Japan den Stil von Gitarren, Akkustikmusik und Rock an. Der Höhepunkt waren die Touren der Ventures 1965 und der Beatles 1966. Daraufhin schossen hunderte neuer Gruppen wie Pilze aus den Boden in Japan. Die Japaner eroberten den Musikmarkt und machten in Japan den westlichen Gruppen Konkurrenz.
Die "Tokyo Rockers" waren dann die erste Punk Rock Band in Japan.

Die "New Music" hat mittlerweile die größte Dominanz am japanischen Musikmarkt und ist mit 70% Marktanteil der absolute Führer. Kurz darauf bürgerte sich die Bezeichnung JPOP ein, was zumindest hauptsächlich durch das in Japan Beliebte Karaoke dazu beitrug. Somit hat sich JPOP auch in anderen Teilen Asiens verbreitet.

Die Texte sind meist in Japanisch geschrieben, allerdings erhalten sie oftmals englische Ausdrücke oder haben einen englischen Titel. Stars, die in dieser Richtung Musik machen, sind sehr berühmt und treten oft im Fernsehen auf. Populär sind zum Beispiel:

Hikaru Utada
Geboren in New York und von Musik geprägt durch ihre Kindheit, weil sie damit aufwuchs. Ihr Vater war in der Popszene Produzent und ihre Mutter Sängerin.

Tetsuya Komuro
Geboren am 27.11.1985 in Tokyo. Er ist etwas besonderes in der japanischen Popszene, denn er ist sowohl Produzent als auch Mitglied der Gruppe „Globe".

Ayumi Hamasaki
Nach Utada die zweiterfolgreichste Frau im Japanmusikgeschäft. Sie ist beliebt bei jeder Altersklasse. Sie wird privat und auch im Geschäft auch Ayu genannt. Bisher hat sie über 11 Alben und 21 Singles veröffentlicht. Die meisten wurden über eine Million mal verkauft. Das Album "Duty" aus dem Jahre 2000 verkaufte sich sogar über drei Millionen mal.

 

 
Visual Rock
Im Visual Rock wird viel Wert auf das optische Erscheinungsbild gelegt. Die Musik wird unterstrichen mit viel Schminke und Kostüme. So bekommt dieser Stil noch mehr Ausdruck. Das ganze erinnert an eine Gothik/Punk Mischung und hat viele feminine Züge. Die Musikrichtungen tendieren von Metal bis Balladen. Der inhaltliche Teil der Songs dreht sich um Liebe, Eifersucht und Verzweiflung. Die Fans haben eine innige Beziehung zu ihren Idolen, was sie durch Nachahmung der optischen Aspekte darstellen und sich in Cosplays (Kostümveranstaltungen) zeigt.

Die bekannteste Band, die wohl am meisten den Visual Rock prägte, ist X-Japan. 1997 löste sich die Band jedoch auf und ein Comeback konnte nicht realisiert werden weil der x-Japan Gitarrist starb.

 

 
Taiko-Trommeln
Ist eine besondere Art der zeitgenössischen Musik in Japan. Taiko ist ein sehr altes Instrument. Der Ursprung dieses Instrument ist die Insel Sado, wo sich eine Gruppe junger Männer versammelte, um zu erreichen das sich die Menschen wieder für japanische Musik interessieren. Die eigentliche Entstehung der Taiko-Trommeln vollbrachte sich aber in China und Korea.
Der Rhythmus, Schlag ist im Takt des menschlichen Herzens. Das heißt das das Herz und die Schläge miteinander harmonieren. Deswegen wurden die Menschen sowohl auf dem Schlachtfeld, als auch auf Festen begleitet.

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